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Erziehung

 

 

 

Jeder Hund braucht Erziehung! Ob klein, ob groß und gleich welcher Rasse er angehört. Ein Hund, der im Haus über Tisch und Bänke geht und draußen nur seine eigenen Wege geht, ist nicht nur anstrengend sondern kann zu einem wahren Albtraum für alle Beteiligten - und auch Unbeteiligten  - werden. Und so landet der Hund schnell (wieder) im Tierheim oder geht zurück zum Züchter, weil Mensch mit ihm überfordert ist, obwohl Hund nichts dafür kann.

Es muß nicht unbedingt die Begleithundeprüfung sein, aber Grundkommandos wie Sitz, Platz, Bleib, Hier/Komm, Nein und Aus sollten jedem Hund beigebracht werden. Für Hunde ist es wichtig, daß sie ihre Grenzen kennen und auch ihren Platz im ihres Menschen haben. Im Vergleich zu uns Menschen, können Hunde mit Demokratie, wie wir sie verstehen, nicht umgehen (und selbst wir Menschen haben da ja so unsere Schwierigkeiten). Hunde brauchen einen festen Platz in der Familie und ein klares Regelwerk an dem sie sich orientieren können.

 

 

 

 

 

 

 

"Ein Windhund... der ist nicht erziehbar!?"

 

Es gibt immer wieder Stimmen - und leider auch schlecht informierte Hundetrainer - die behaupten, Galgos und Podencos seien nicht erziehbarGalgos und Podencos sind zwar recht eigenständige und jagdfreudige Hunde, aber sie sind auch sensibel, intelligent und lernfähig. Allerdings sollte man keinen Kadavergehorsam von ihnen erwarten und allzu grobe Erziehungsmethoden werden sofort mit Verweigerung und Vertrauensverlust bestraft. Natürlich ist die Erziehung eines Welpen einfacher und anders gestaltet als die eines traumatisierten fünfjährigen Tierheimhundes  (Ausnahmenbestätigen die Regel), oder eines einjährigen pubertierenden Rüden. Wichtig ist die Bereitschaft, sich auf seinen Hund einzulassen. Wer also einen schönen und eleganten Windhund als Statussymbol gemütlich neben sich herlaufen lassen möchte und bedingungslosen Gehorsam einfordert, ist wohl mit dieser Hunderasse nicht wirklich gut beraten.

 

Galgos und Podencos sind eigenständige, unabhängige und hoch spezialisierte Jagd- und Hetzhunde, die seit Jahrhunderten nur auf Leistung gezüchtet werden. Aussehen und bestimmte Wesensmerkmale sind dabei nur zweitrangig von Bedeutung. Der Hetz- und Jagdtrieb dieser Rassen ist daher sehr stark ausgeprägt und nicht zu unterschätzen. Ein Galgo oder Podenco, der gelernt hat eigenständig zu jagen, wird bei Wildsichtung oder einer Spur nicht „Gewehr bei Fuß“ stehen. Oft ist es schwierig Galgos und Podencos überhaupt frei laufen zu lassen - vor allem in wildreichem Gelände.

 

Der Galgo ist im Vergleich zum Podenco etwas leichter zu erziehen. Er ist ein reiner Sicht- und Hetzjäger und stöbert nicht ( Ausnahmen bestätigen die Regel). D.h. der Galgo hat i.d.R. keinen besonders stark ausgeprägten Jagdtrieb, dafür aber umso mehr Hetztrieb! Wenn er das Wild aus den Augen verliert, ist seine Jagd vorbei. Während der Podenco ein Allrounder auf dem Gebiet des Jagens  ist, und was er nicht sieht, stöbert er mit der Nase auf, was seine Erziehung nicht gerade erleichtert. Aber es gibt inzwischen gute Hundetrainer und Hundeschulen, die keine archaischen Erziehungsmethoden anwenden und erfolgreich mit ihrem Training sein können, wenn man als Besitzer bereit ist, viel Zeit, Geduld und liebevolle Konsequenz in seinen Hund zu investieren. Die Jagd kann man für den Hund sicher nicht ersetzen, aber Spaß und Lernen können mit so einigen artgerechten Beschäftigungsmodellen verbunden werden, wie z.B. Apportieren, Fährtensuche, Zielobjektsuche (die Suche nach kleinen Gegenständen). Manche Galgos und Podencos machen auch gerne Aglity. Wobei ich den Galgo aufgrund seiner Antomie und Körpergröße nicht wirklich dafür geeignet halte.

 

Rennbahn- und Coursingtraining (siehe unter Windhundsport) kann ein sehr guter und auch der Rasse ensprechender Ausgleich für ihr Jagdbedürfnis sein sein.

 

 

 

 

          

 

 

Entgegen manch anderer Meinungen, einen Galgo oder Podenco wegen ihres stark ausgeprägten Jagd- und Hetztriebs grundsätzlich nie abzuleinen, halte ich diese Einstellung und Einschränkung für absolut nicht artgerecht! Nicht bei jedem dieser Hunde ist der Jagdtrieb gleich stark ausgeprägt. Es gibt auch immer wieder "Exemplare", die wenig Interesse an der Jagd zeigen und in wildarmer Umgebung gut abrufbar sind - allerdings sind das Ausnahmen! Grundsätzlich sollte sich aber jeder, der sich für diese Hunderassen interessiert, darüber im Klaren sein, daß entspannte Spaziergänge und nette Unterhaltungen mit Hundefreunden und gleichzeitigem Freilauf mit diesen Hunderassen der Vergangenheit angehören. Diese Hunde wollen jagen und werden auch jede Gelegenheit der Unaufmerksamkeit ihres Besitzers dafür nutzen! Ein konsequentes aber liebevoll aufgebautes Training ist ein Muß und die Voraussetzung für Freilauf überhaupt. Der Jagdtrieb läßt sich zwar in einem gewissen Maße durch konsequentes Training in kontrollierbarere Bahnen lenken, aber man kann nie eine hundertprozentige Zuverlässigkeit in Punkto Abrufbarkeit  erwarten, egal wie gut der Hund im Gehorsam steht! Wer sich damit nicht anfreunden kann, der sollte sich besser nach einer anderen Hunderasse umsehen. Nicht zu unterschätzen ist auch die Laufgeschwindigkeit dieser Rassen. Galgos können bis zu 60km/h laufen, Podencos um die 40km/h! Sie sind also sehr schnell – und sehr schnell weg. Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, den Hund nur in Gebieten frei laufen zu lassen, wo möglichst wenig Wild, keine größere Straße, Stacheldraht u.ä. vorhanden ist.

 

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb bin ich der Meinung, daß Hunde mit einer so großen Liebe zum Laufen unbedingt eine Chance auf ein Stück Freiheit verdienen. Denn ein freilaufender Galgo oder Podenco ist einfach der schönste Anblick, den es gibt!

 

 

Windhund-Praxis-Seminar

 

11.+12. Mai 2013 in Köln

 

17.+18. August 2013 in Berlin

 

31.8.+1.9.2013 2013 in Osnabrück

 

 

Und hier geht's zur Hundeschule

 

 

 

 

Windhund-Praxis-Seminar

2013

in

Berlin, Köln und Österreich!

 

 

 

 

Hundeschule mit Windhunderfahrung

 

 

 

 

 

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