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Podenco Canario

 

Standard Podenco Ibicenco

 

Podenco Andaluz Maneto

 

Kelb tal Fenek

 

Cirneco dell `Etna

 

Podengo Portugues

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Der Podenco Canario

 

 

 

 

                                                               Fotos: Gerhadt Bernhardt

 

 

Der Podenco Canario lebt, wie der Name schon sagt, auf den Kanarischen Inseln vor der Nordwestküste Afrikas. Dort wird er als Jagdhund zur Kaninchenjagd bei Tag mit und ohne Gewehr eingesetzt. Auf den Kanaren werden oft zusätzlich Frettchen mit auf die Jagd genommen. Diese sollen die von den Podencos aufgestöberten Hasen aus ihren im Felsgesteinritzen versteckten Bauten aufscheuchen.

Der Podenco Canario ähnelt von seinem äußeren Erscheinungsbild mehr dem Kelb tal-Fenek, dem maltesischen Pharaonenhund, als dem Podenco Ibicenco. Der Podenco Canario ist etwas kleiner als der Podenco Ibicenco und seine Schulterhöhe mißt bei Rüden 58cm-64cm, bei Hündinnen 52cm-60cm. Seine Fellfarbe ist kurz und glatt und variiert von einem tiefen Rot bis hin zu ganz weiß. Am häufigsten vertreten ist allerdings ein warmes Rotbraun mit weißen Abzeichen. Der Podenco Canario kommt, anders der Podenco Ibicenco, nur als glatthaariger Vertreter vor.

Ein besonderes Merkmal bei dem Podenco Canario sind seine Pfoten, deren Zehen außergewöhnlich weit gespreizt sind. Dies liegt daran, dass die Kanarischen Inseln zum größten Teil aus felsigem Geröll bestehen und der Hund sich bei der Jagd, um sicher laufen zu können, mit seinen Pfoten am Gestein festkrallen kann.

Sein Wesen ist im Vergleich zum Podenco Ibicenco nervöser und feuriger. Er ist sehr ausdauernd und dynamisch, aber nicht aggressiv. Auch ist der Podenco Canario in der Regel nicht so scheu wie der Podenco Ibicenco und Menschen gegenüber recht aufgeschlossen. Sein Jagdtrieb ist sehr ausgeprägt, doch im Haus ist er angenehm ruhig und anhänglich.

 

 

         Eine typische Jagd auf Teneriffa

 

Die Abstammung des Podenco Canario ist ähnlich der des Podenco Ibicenco. Man nimmt an, dass dieser Zweig der „Pharaonenhunde“ ebenfalls durch die Phönizier auf die Insel gebracht worden ist. Nach den heute verschwundenen Ureinwohnern der Kanarischen Inseln, den Guanchen, wurde der Podenco Canario in der älteren Literatur auch als Guanchenhund beschrieben. Die Hunde waren dort so zahlreich, dass sie der Inselgruppe ihren heutigen Namen gaben. Nach der Überlieferung soll der genuesische Seefahrer Malocello um das Jahr 1270 die Inseln entdeckt haben. Auf Grund der vielen dort lebenden Hunde, gab er ihnen den Namen „Islas Canarias“, zu deutsch „Die Hundsinseln“. Angeblich sollen die damals noch dort lebenden Guanchen Hundefleisch gegessen haben.

 Nach einer anderen Version haben Libyer unter König Juba II. um 25 v. Chr. die Inseln entdeckt und ihnen den Namen „Hundeinseln“ gegeben. König Juba II. hatte gute Beziehungen zu Rom, und so wurde der Name „Hundeinseln“ auch den Römern bekannt. Der römische Schriftsteller Plinius berichtet, dass Juba II. zwei Guanchenhunde besessen habe. Sowohl die Karthager als auch die Römer kannten die Inseln und nannten sie „Glückliche Inseln“. Sie wurden 1478 bis 1496 von den Spaniern erobert, die im Laufe der Zeit die einheimische Bevölkerung vollständig verdrängten.

 

Der Podenco Canario wird beim FCI unter der Nr. 329, "der Spitze und Hunde vom Urtyp" geführt.

 

 

   Podenco Canarios auf der Jagd auf Tenerfiffa

                                                             

 Fotos: Gerhadt Bernhardt

 

                                                                                                                                                                                      Fotos: Gerhadt Bernhardt

 

 

 

 

 

 

 

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